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Bildungsbrücken zwischen der Türkei und Deutschland

Der Schüler- bzw. Studentenaustausch ist eine perfekte Gelegenheit, ein fremdes Land sowie seine Einwohner und seine Kultur kennen- und verstehen zu lernen. 

Deutschland ist eines der Länder, zu denen die Türkei intensive Beziehungen pflegt; dementsprechend vielfältig gestaltet sich die deutsch-türkische Zusammenarbeit im Studentenaustausch. Die naheliegendste Option für ein Auslandsstudium besteht darin, sich an einer ausländischen Hochschule einzuschreiben oder am EU-Förderprogramm Erasmus teilzunehmen. Wer jedoch einen Teil des Bildungsweges in Deutschland absolvieren oder den Abschluss an einer deutschen Universität machen will, hat mehrere Optionen. 

Man muss jedoch nicht auf die Universitätszeit warten, um an einem Bildungsaustauschprogramm teilzunehmen. Je nach Alter und Deutschkenntnissen bieten sich Möglichkeiten an, schon ab der ersten Gymnasiumstufe an einem Schüleraustauschprogramm teilzunehmen. Schüler- und Studentenaustauschprogramme bieten auch Deutschkurse für Interessierte an. Wer sich in Deutschland kurzfristig aufhalten oder ein Schuljahr verbringen möchte, kann ab dem Vorbereitungsjahr des Gymnasiums über das interkulturelle Austauschprogramm YFU (Youth For Unterstanding) eine adäquate Schule sowie eine Gastfamilie finden.  

Ein weiteres Schüleraustauschprogramm für Gymnasiasten, die ein Semester oder ein Schuljahr in Deutschland absolvieren wollen, ist das AFS. Dieses Programm ermöglicht Schülern noch im Herkunftsland Deutsch zu lernen und bietet im Gastland durch ehrenamtliche AFS-Mitarbeiter Begleitung und Orientierungshilfe an. Das Ziel des Leonardo da Vinci-Programms ist die Förderung grenzüberschreitender beruflicher Bildung zwischen den EU- und Kandidatenländern. Das Programm übernimmt Reisekosten sowie Zuschüsse für Berufspraktika in Deutschland. Die Anträge für dieses Programm können jedoch nur über Nationale Agenturen gestellt werden, persönliche Anträge sind nicht zugelassen.

Die allererste Option für Hochschulstudenten ist selbstverständlich das Erasmus+-Programm. Je nach Ressourcen der in Frage kommenden Universität haben Studenten die Möglichkeit, auf einer deutschen Partneruniversität drei Monate bis ein Jahr lang zu studieren. Wenn die deutsche Universität kein Abkommen mit der Stammuniversität des Studenten hat, kann die Kontaktaufnahme über das Erasmus-Referat der betreffenden Universität erfolgen. 

Eine andere Fördermöglichkeit im Rahmen des Erasmus-Programms ist die Erasmus-Trainingsmobilität. Durch Inanspruchnahme dieser beiden Programme können Studenten in Deutschland bis zu 24 Monaten studieren, allerdings muss der Praktikumsplatz selbst organisiert werden. Die Suche nach einem Praktikumsplatz kann über die verschiedenen Jobplattformen erfolgen.  

Wie zu erwarten, pflegt die Türkisch-Deutsche Universität (TAÜ) die engsten Beziehungen mit deutschen Universitäten. Dem Konsortium „Türkisch-Deutsche Universität“ gehören 37 deutsche Hochschulen und der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) an. Dank diesem Konsortium steht jeder Fakultät des TAÜ eine deutsche Partnerhochschule zur Seite. Die erfolgreichsten zehn Studenten aller Studienrichtungen haben die Chance, ein einjähriges Stipendium für eine deutsche Partneruniversität zu erhalten. Der anschließende Studienabschluss an der TAÜ ermöglicht somit einen akademischen Doppelabschluss – ein Doppeldiplom der deutschen und der türkischen Hochschule. Jeder Studienrichtung ist eine deutsche Partnerhochschule zugeteilt. Durch die Kooperation mit dem DAAD bestehen weitere Stipendienmöglichkeiten für das Studium in Deutschland. 

Masterstudenten können am Erasmus+-Programm teilnehmen, auch wenn sie es schon fürs Diplomstudium in Anspruch genommen haben. Studierenden, die ihre akademische Laufbahn in Sozialwissenschaften fortführen wollen, steht der von der Humboldt-Universität zu Berlin und der Middle East Technical University (METU) in Ankara angebotene türkisch-deutsche Masterstudienlehrgang in Sozialwissenschaften zur Verfügung. 

Schüler und Studenten, die sich in Deutschland über 90 Tage aufhalten werden, müssen ein nationales Visum beantragen. Für den nationalen Visumsantrag müssen Sie nachweisen, dass Sie über die in der Studienzeit notwendigen finanziellen Mittel verfügen. TransferGo biete niedrige Gebühren sowie hohe Geschwindigkeit im Geldtransfer auf ein deutsches Bankkonto. Die Überweisung des Taschengelds in der Studienzeit über TransferGo ist ein Gewinn für Studierende und ihre Familien! 

2022-05-27

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