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Was können wir gegen Diskriminierung tun?

Die ganze Welt steht Schulter an Schulter gegen Rassismus und Diskriminierung. Die #blacklivesmatter-Bewegung flammte nach der Ermordung von George Floyd erneut auf. Wir haben einige Antworten zusammengetragen, was Sie gegen Rassismus tun können.

TransferGo ist ein internationales Unternehmen, das in 67 Ländern tätig ist. Unser Geschäftsmodell basiert darauf, den Menschen der Welt Services anzubieten, die in verschiedenen Wirtschaftssystemen leben. Was uns als Firma erfolgreich macht, sind unsere Mitarbeiter  verschiedener Nationalitäten, Geschlechter und Religionen. Diversität ist einer unserer wichtigsten Grundpfeiler. Aus diesem Grund stehen wir als TransferGo gegen Diskriminierung zusammen mit der ganzen Welt. Unser Ziel in diesem Artikel ist es, anhand konkreter Beispiele zu zeigen, wie wir eine Lösung gegen Diskriminierung im alltäglichen Leben finden können.

SIE!

Die Veränderung beginnt bei einem selbst. „Sei die Veränderung, die du in der Welt sehen willst“, sagte Mahatma Gandhi. Wir werden wütend auf andere, oder haben Schwierigkeiten, rassistische und diskriminierte Menschen zu verstehen. An dieser Stelle ist Selbstkritik ist wichtig. Welche Rolle spielt Diskriminierung in meinem Leben? Kann es sein, dass wir selbst ein Teil der Diskriminierung sind, ohne es zu merken? Wiegen wir uns auf dem leichteren Teil der Waage und alle andere auf der anderen Seite?

Es gab einen Deutschen, einen Türken, einen Franzosen …

Kommt es bekannt vor? Vielleicht kennen Sie stattdessen einige Witze über blonde Menschen? Diese sind einige der vielen Beispiele existierender Vorurteile. Wir haben sie gelernt, übernommen und weiterentwickelt. Diese zu ändern ist nicht leicht, aber möglich. Die Veränderung verlangt nach Wille, Achtsamkeit, Geduld, Durchhaltevermögen und Ausdauer.

11 Bereiche, in denen Diskriminierung verborgen ist

Wir haben den Begriff „Verstecken“ in Betracht gezogen, weil auf Diskriminierung nicht mit einem Finger gezeigt werden kann. Sie verbirgt sich und macht sich in bestimmten Situationen unerwartet sichtbar. Im Folgenden haben wir eine Liste von Bereichen erstellt, in denen Diskriminierung ihre Spuren hinterlässt. Diese List hilft Ihnen dabei  festzustellen, wie weit Diskriminierung in Ihrem täglichen Leben eine Rolle spielt und Ihr Verhalten beeinflusst.

1) Rasse:

Es ist die Diskriminierung, Menschen und sich selbst in bestimmten Kategorien zu sehen und die eigene Kategorie als überlegen zu betrachten, zum Beispiel aufgrund von Unterschieden wie Hautfarbe, Körperform oder Sprache. Rassismus hat bisher Millionen von Menschenleben in verschiedenen Regionen gekostet und tut dies auch weiterhin. #blacklivesmatter ist eine soziale und antirassistische Bewegung, die seit Jahren im Mittelpunkt der Weltagenda steht.

2) Land:

Sie kennen bestimmt die Ausdrücke wie „getürkt“ oder „polnischer Abgang“. In unserem täglichen Leben fällen wir bestimmte Urteile über andere Länder – auch wenn es nicht böse gemeint ist.

3) Geschlecht:

Wenn Ihre Aussagen mit Sätzen wie „Ich bin nicht homophob, aber …“ oder „Typisch Frau…“ beginnen, kann dies sexistische Tendenzen signalisieren. #erkekleryerinibilsin ist eine aktuelle Bewegung in der Türkei gegen Geschlechterdiskriminierung. Zusätzlich empfehlen wir Ihnen unseren Artikel zur Geschlechterdiskriminierung im Finanzsektor.

4) Religion:

Religiöse Orientierung sollte keinen Grund weder für eine positive noch negative Diskriminierung sein. „Gibt es Situationen, in denen ich meine Freunde oder Kollegen aufgrund ihrer religiösen Vorlieben (Atheisten, Muslime, Christen, Aleviten, Sunniten) als sympathisch oder unsympathisch empfinde?“ „Ändere ich aus diesem Grund mein Verhalten?“ Solche reflektierten Fragen können Ihnen helfen, Antworten zu finden.

5) Alter:

Alter ist einer der Faktoren, die Diskriminierung in unserem Leben manifestiert. Manchmal finden wir uns darin wieder, die Entscheidungen von Menschen zu beurteilen, die z.B. im späteren Alter sich scheiden lassen / heiraten wollen oder in Ihrer Beziehung große Altersunterschiede haben.

6) Familienstand:

Es gibt auch in diesem Bereich viele Beispiele, die das Leben einschränken. Insbesondere kritisieren wir oft die Menschen, die außerhalb der Regeln leben, die wir als „korrekt“ bezeichnen. Ein Zusammenleben ohne zu heiraten, allein erziehend sein, Witwe zu sein, alleine zu leben sind verschiedene Optionen. Eine urteilende Haltung und der Versuch einer sozialen Unterdrückung kann man als diskriminierendes Verhalten betrachten.

7) Elternschaft:

Kinder zu haben, ist der Traum vieler Menschen. Es gibt aber auch Menschen, die unfreiwillig oder aufgrund von gesundheitlichen Gründen keine Kinder bekommen. Deshalb ist es wichtig, in diesem intimen Thema rücksichtsvoller zu sein. Hier gilt eine goldene Regel: Ihre Meinung ist wichtig, erst wenn es danach gefragt wird. Daher öffnen Sie das Thema nicht, solange die betroffene Person es nicht initiiert hat.

8) Gesundheit:

Hier handelt es sich um die sowohl körperliche und geistliche Gesundheit. Vielleicht haben Sie am Arbeitsplatz die Situationen erlebt, dass Ihre Kollegen über einen Kollegen geredet, der unter Burnout-Syndrom leidet und deshalb ausfällt. Wir raten Ihnen, in solchen Situationen nicht in Gespräche verwickelt zu werden. Machen Sie höfliche Ihre Kollegen darüber aufmerksam, dass das Thema sehr persönlich und vertraulich bleiben soll.

9) Körperliche Erscheinung:

Viele von uns kennen das Problem seit unserer Kindheit. Die Form unserer Nase, unsere Größe, unser Gewicht und sogar unsere Brille, die wir tragen mussten, wurden zum Spott. Hänseln haben wir als schmerzhafte Erinnerungen gespeichert. Aus diesem Grund seien Sie achtsam darüber, was unsere innere Stimme uns zuflüstert.

10) Bildungsniveau:

Abschluss aus einer Realschule, Gesamtschule oder Gymnasium? Ausbildung oder Uni-Abschluss? Wir lassen unseren Verhalten und Umgang mit einer Person davon abhängig. Haben Sie eine ähnliche Erfahrung?

11) Wohlstand:

Sozialverhalten kann sich mit dem Wohlstandsniveau ändern. Haben Sie beispielsweise bemerkt, dass sich Ihr Kommunikationsstil gegenüber einer Person aufgrund ihrer finanziellen Situation geändert hat? Können Sie unabhängig von der finanziellen Situation alle mit der gleichen Aufrichtigkeit und Freundlichkeit behandeln?Diskriminierung, ein Zustand des Lernens, eine Art Gewohnheit.

Jeden Tag manifestiert sie sich in verschiedenen Formen in unserem Leben. Sie beeinflusst unsere Vorlieben und Tendenzen unterbewusst. Wir sehen die erste Bedingung, um gegen Diskriminierung zu aufstehen, im Bewusstsein und der Veränderung. Unser Wunsch ist es, Sie mit diesem Artikel zu inspirieren. Für eine friedliche und mitmenschliche Zukunft.

2020-06-11

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